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Niemand möchte sie aber jeder von uns hat sie bereits erlebt. Schmerzen im Bauch. Egal ob körperlich durch das falsche Essen, mental bei Trauer zum Beispiel durch den Tod eines Angehörigen oder seelisch in dem sich Stress in deinem Körper ausbreitet, da du nicht mehr tust was dir entspricht und dich mit Leidenschaft erfüllt.

Was solltest du nun tun wenn du Schmerzen hast? Und vor allem was tun in der Zeit dazwischen?

Darum geht es in diesem Beitrag. Du darfst gespannt sein, da wichtige Impulse für dich dabei sind, wenn dich das Thema Schmerz im Allgemeinen oder Bauchschmerz im Speziellen interessiert. Am Ende dieses Artikels werde ich persönliche Learnings aus meiner Phase des grossen Schmerzes mit dir teilen, die auch für dich einen Anstoss zur Verbesserung sein können.

Kommen wir nun aber zum Thema dieses Artikels.

Effektiv genutzt kann Schmerz dein Freund sein. Denn er zeigt dir deine Themen. Er weist dir deinen Weg, welchen den du gehen darfst. Er gibt dir deine Richtung vor, zwingt dich mit Neuem zu beschäftigen und greift manchmal so stark in deinen Alltag ein, dass er dich auslaugt, dich nichts mehr Gutes denken lässt und dich in starke Zweifel stürzt.

Wie kann der Schmerz hierbei dein Freund sein, wirst du jetzt vielleicht fragen?

Die Antwort ist simpel und dennoch für viele Menschen komplex und bis heute nicht zugänglich. Das stelle ich leider in meiner Praxis als Coach fest. Viele Menschen arbeiten gegen ihren Schmerz und nicht mit ihm. Sie drücken sich davor mit unangenehmen Themen auseinanderzusetzen, die sich hinter dem Schmerz verbergen. Ihn wirklich aktiv anzugehen, an der Aufgabe oder dem Thema zu wachsen, den Schmerz anzunehmen. Statt dessen agieren Sie im Stillhaltemodus. Unterdrücken ihn kurzfristig.

Dennoch sind die Phasen des extremen Schmerzes, wie in vielen Fällen bei Magen-Darmerkrankten Menschen aus meiner Sicht nicht grundsätzlich geeignet sich aktiv dem Wachstum zu verschreiben und grosse Sprünge in der Entwicklung zu machen.

Nein. Die positive Absicht von akutem Schmerz ist eine andere!

Der Schmerz verdammt dich zum Nichtstun. Zur Ruhe. Zur Entspannung. Zum Teetrinken. Zum Fasten. Zur Schonkost und vieles mehr. Es wäre als Coach unseriös zu sagen, dass du in Phasen des extremen körperlichen Schmerzes deine grossen Projekte, deinem Traumzustand und deinem Herzenswunsch angehen und erreichen müsstest.

Nein. Es geht um Ruhe um das Einlassen auf das Nichtstun. Dem Körper, deinem Bauch, die Regie zu übergeben und zu schauen was dir guttut.

Was solltest du nun tun? Auf der faulen Haut liegen möchtest du auf Dauer ja auch nicht.

Die Antwort ist: Es geht um die Zeit zwischen dem Schmerz! Schmerz wird wiederkommen in welcher Stärke und in welcher Form sei dahingestellt. Aber jeder Mensch hat Gut und Böse, Yin und Yang, Sonne und Schatten in sich. Daher wird Schmerz im Leben immer wieder auftauchen.

Es geht also letztlich darum wie du die Zeit zwischen dem Schmerz nutzt. Ob du sie produktiv nutzt um dir Ressourcen anzueignen, neue Wege gehst bei den Themen die in Relation zu dem Schmerz stehen um die Signale des Körpers zu nutzen. Sie mittel- bis langfristig ins Gute zu drehen und in Harmonie zu bringen.

Wenn du Motivation in der Phase in der es dir gut geht brauchst, stelle dir folgende Frage:

Was wird es mich langfristig kosten wenn ich jetzt nicht handle?

Jetzt wo es mir gut geht mich nicht auf dem Weg mache, mich nicht mit meinem Schmerzthema auseinandersetze?

Das sind gute Fragen, die Nachdruck verleihen und dir helfen die Schmerzen effektiv als Freund und Wegweiser zu nutzen.

Wenn du mich persönlich fragen würdest wie ich Schmerzen erlebt habe, kann ich dir Antworten, dass ich sie auf der einen Seite als grosse körperliche Belastung und mentale Herausforderung, als auch als grossen Lehrmeister wahrgenommen habe. Sie haben mein Leben kräftig umgekrempelt. Mich ins Ungewisse gestürzt und letztlich dazu veranlasst einen Weg zu gehen, den ich ohne diese einschneidenden Erlebnisse nicht gegangen wäre.

Was sind nun meine Learnings aus dieser Zeit?

1. Kämpfe für dich und deine Ziele immer, aber nicht während du extreme Schmerzphasen hast.
2. Hole dir Hilfe. Spreche mit Ärzten, Freunden, Familie. Aber entscheide DU was dir guttut.
3. Entspanne. Und greife auf deine Ressourcen zurück. Damit meine ich diejenigen kraftspendenden Elemente, die du dir in schmerzfreien Phasen angeeignet hast (beispielsweise mit Hilfe von Entspannungstechniken)
4. Lebe dein Leben in maximaler Intensität und erschaffe es, in der Zeit in der es dir gut geht.

Weitere hilfreiche Tipps wie du mit gesundheitlichen Beschwerden umgehen kannst findest du in diesem Artikel.

Wie immer freue ich mich auf dein Feedback.

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Wir freuen uns auf dich. Alles Liebe

Dein Christoph

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